
Ein hilfreicher KI-Assistent braucht eine klar umrissene Aufgabe und passende Wissensquellen. So planen Sie Dokumente, Konnektoren und Teamzugang und prüfen die Einrichtung anhand typischer Fragen.
7-tägige kostenlose Testversion
Es kostet Sie nichts, eine Alternative auszuprobieren.
Wir begleiten Sie bei einer Pilotphase: Setup in Tagen, nicht Monaten. Persönliches Onboarding. Messbarer Mehrwert ab Tag 1.
Einen KI-Assistenten mit eigenem Wissen einzurichten, beginnt nicht mit dem Hochladen möglichst vieler Dateien. Entscheidend sind drei Fragen: Welche Aufgabe soll der Assistent unterstützen? Welche Informationen braucht er dafür? Wer soll ihn nutzen dürfen?
Im KI Cockpit lassen sich Assistenten in einem zentralen Dialog erstellen, bearbeiten und duplizieren. Bereits bei der Einrichtung können Sie Wissensdokumente hochladen, bis zu zwei Standard-Konnektoren ergänzen und Einstellungen für den Agent Mode vornehmen. Damit lässt sich die Einrichtung an einem konkreten Arbeitsablauf ausrichten – statt bei jeder Unterhaltung von vorn zu beginnen.
Die folgende Anleitung verbindet diese Funktionen mit allgemeinen Empfehlungen für die Vorbereitung und Qualitätsprüfung. Konkrete Dateigrenzen, unterstützte Konnektoren und Berechtigungen sollten Sie vor dem Einsatz in Ihrer Umgebung prüfen.
„Der Assistent soll unser Unternehmenswissen kennen“ ist als Ziel zu breit. Besser ist eine Aufgabe, bei der Sie später beurteilen können, ob die Unterstützung hilfreich ist.
Ein geeigneter Einstieg könnte sein:
Notieren Sie zunächst, welche Fragen regelmäßig auftauchen und wie die Antworten verwendet werden sollen. Für eine erste Einrichtung genügen wenige typische Fragen. Ergänzen Sie auch eine Frage, die der Assistent ausdrücklich nicht beantworten soll.
Beispiel: Ein Produktassistent soll Unterschiede zwischen zwei angebotenen Leistungen erklären. Er soll jedoch keine individuellen Vertragsbedingungen zusagen, wenn diese nicht aus den bereitgestellten Unterlagen hervorgehen.
Diese Abgrenzung hilft sowohl bei der Auswahl der Dokumente als auch beim späteren Test.
Eigene Dokumente liefern den fachlichen Kontext, den ein allgemeines KI-Modell nicht automatisch besitzt. Ihre Qualität ist deshalb ein zentraler Teil der Einrichtung.
Prüfen Sie vor dem Upload:
Starten Sie mit einem überschaubaren, fachlich geprüften Bestand. Wenn alte und neue Fassungen dieselbe Frage unterschiedlich beantworten, wird die Prüfung der Antworten unnötig schwierig.
Hilfreich sind verständliche Dateinamen und erkennbare Versionsstände. Das ist eine Empfehlung zur Dokumentenpflege, keine Aussage über eine automatische Versionsverwaltung der Wissensbasis.
Im KI Cockpit werden unterstützte gescannte Dokumente beim Upload während der Assistenteneinrichtung per Texterkennung verarbeitet.
Das bedeutet nicht, dass jeder Scan vollständig und fehlerfrei lesbar ist. Prüfen Sie insbesondere schlecht lesbare Vorlagen, Tabellen, Zahlen und Sonderzeichen anhand gezielter Fragen. Welche Scanformate und Dateigrößen unterstützt werden, muss für Ihre Umgebung geklärt sein.
Ein hochgeladenes Dokument und ein Konnektor erfüllen unterschiedliche Zwecke:
Im KI Cockpit können Sie bei der Einrichtung bis zu zwei Standard-Konnektoren ergänzen. Wählen Sie diese nach der Aufgabe aus, nicht nach dem Wunsch, möglichst viele Systeme einzubinden.
Vor der Auswahl sollten Sie klären:
Ein Konnektor ist keine pauschale Zusage für Zugriff auf sämtliche Inhalte eines Dienstes. Ebenso sollten Sie eine automatische Aktualisierung hochgeladener Dokumente nicht voraussetzen.
Wenn die Aufgabe zunächst mit ausgewählten Dateien sinnvoll getestet werden kann, ist das ein guter Ausgangspunkt. Zusätzliche Anbindungen lassen sich anschließend gezielter beurteilen.
Nach der Vorbereitung folgt die eigentliche Einrichtung. Der zentrale Dialog bündelt die Erstellung des Assistenten sowie die Ergänzung von Wissen, Standard-Konnektoren und Agent-Mode-Einstellungen.
Ein sinnvoller Ablauf ist:
Die genaue Benennung und Anordnung der Bedienelemente kann sich ändern. Entscheidend ist, welche Konfiguration Sie für Ihren Anwendungsfall benötigen.
Der Agent Mode ist für mehrstufige Aufgaben gedacht. Nicht jede Frage zu einem Dokument benötigt einen solchen Ablauf.
Prüfen Sie deshalb zunächst, ob eine gewöhnliche Frage-Antwort-Nutzung genügt. Welche Modelle, Werkzeuge und Zugänge für eine mehrstufige Bearbeitung verfügbar sind, muss zur konkreten Umgebung passen. Eine vorhandene Einstellung bedeutet nicht, dass beliebige Aktionen möglich sind.
Ein Assistent mit hilfreichem Wissen ist noch nicht automatisch für jeden Nutzerkreis geeignet. Prüfen Sie daher gemeinsam, wer den Assistenten nutzen soll und welche Inhalte für diese Personen vorgesehen sind.
Assistenten, die im KI Cockpit aus einem Projekt erstellt werden, können direkt mit dessen Sichtbarkeit, eingeladenen Mitgliedern und Teams starten.
Das kann die Einrichtung vereinfachen. Übernommene Einstellungen sollten Sie dennoch bewusst kontrollieren:
Die Übernahme von Projekteinstellungen ersetzt diese Prüfung nicht. Sie ist auch keine pauschale Datenschutz- oder Compliance-Freigabe.
Ein überzeugend formulierter Text ist nicht automatisch fachlich richtig. Testen Sie den Assistenten deshalb mit Fragen, deren Antworten Sie selbst beurteilen können.
Ein einfacher Testkatalog enthält vier Arten von Fragen:
| Test | Beispiel | Worauf Sie achten sollten |
|---|---|---|
| Eindeutige Frage | „Welche Leistungen umfasst Paket A?“ | Entspricht die Antwort dem gültigen Dokument? |
| Vergleich | „Worin unterscheiden sich Paket A und Paket B?“ | Werden Unterschiede korrekt beschrieben? |
| Fehlende Information | „Welche Sonderkonditionen gelten für Kunde X?“ | Wird die Informationslücke erkennbar, statt eine Bedingung zu erfinden? |
| Unklare Frage | „Welches Paket ist besser?“ | Wird deutlich, dass eine Empfehlung vom Bedarf abhängt? |
Die Beispiele beschreiben ein mögliches Prüfverfahren, kein garantiertes Verhalten des Assistenten.
Wenn Antworten nicht passen, kontrollieren Sie zuerst die Wissensgrundlage: Fehlt eine wichtige Information? Widersprechen sich zwei Dokumente? Ist die Frage zu allgemein?
Für Aussagen mit finanziellen, vertraglichen oder anderen wichtigen Folgen sollte eine fachlich verantwortliche Person die Antwort vor der Verwendung prüfen.
Die Einrichtung ist der Anfang, nicht das Ende. Legen Sie fest, wer Änderungen an den Wissensdokumenten und der Konfiguration prüft.
Im KI Cockpit bündelt die Assistentenübersicht bisherige Unterhaltungen und verfügbare Wissensdokumente. Chats können gesucht und erneut geöffnet werden; Dokumente lassen sich direkt anzeigen oder herunterladen.
Nutzen Sie diese Übersicht, um bei Rückfragen die verwendeten Unterlagen nachzusehen und frühere Unterhaltungen wieder aufzurufen. Daraus folgt jedoch keine automatische fachliche Prüfung oder Aktualisierung des Wissensbestands.
Wenn Sie einen Assistenten für einen ähnlichen Zweck duplizieren, prüfen Sie die Kopie eigenständig. Eine ähnliche Aufgabe kann andere Dokumente, Anbindungen oder Nutzerkreise erfordern.
Ein KI-Assistent mit eigenem Wissen wird nicht allein durch die Menge seiner Dokumente hilfreich. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus klarer Aufgabe, passenden Quellen, bewusst gewählten Anbindungen und geprüften Antworten.
Beginnen Sie mit einem überschaubaren Anwendungsfall. Testen Sie typische Fragen und Informationslücken, bevor Sie weitere Dokumente oder Dienste ergänzen. So können Sie nachvollziehbar entscheiden, welche Einrichtung für Ihr Team sinnvoll ist – und wo weiterhin menschliche Prüfung nötig bleibt.